Die Interpack 2026 in Düsseldorf hat einmal mehr gezeigt, wie stark sich die Verpackungsbranche im Spannungsfeld von Innovation, Regulierung und Nachhaltigkeit bewegt.

Bei der diesjährigen Interpack standen vor allem zirkuläre Materialien, neue Ansätze im chemischen Recycling, Automatisierung, sowie datengetriebene Lösungen für effizientere und transparentere Lieferketten im Fokus. Gleichzeitig wird deutlich: Die Anforderungen aus Food, Kosmetik und Pharma steigen weiter – insbesondere in Bezug auf Produktsicherheit, Compliance und Performance.

Zu den wichtigsten Erkenntnissen zählen:

  • Smart Manufacturing gewinnt weiter an Bedeutung: KI, Robotik und vernetzte Anlagen sollen Effizienz, Transparenz und Ressourcenschonung erhöhen.
  • Neue Materialien prägen die Entwicklung, insbesondere im Kontext wachsender regulatorischer Anforderungen wie der PPWR (Packaging and Packaging Waste Regulation).
  • Circularity: Recyclingfähigkeit, Rezyklateinsatz und Design-for-Recycling werden zu zentralen Entscheidungsfaktoren entlang der Wertschöpfungskette.
  • Regulatorik: Neue Vorgaben und steigende Compliance-Anforderungen treiben Innovationen bei Materialwahl, Verpackungsdesign und Produktionsprozessen.
  • Food und Pharma profitieren von der weiterhin hohen Nachfrage nach sicheren, haltbaren und effizient verpackten Produkten.

Für Zulieferer aus Chemie, Maschinenbau und Materialentwicklung ergeben sich daraus spannende Chancen, aber auch neue Herausforderungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Wir nehmen viele Impulse mit und freuen uns auf den Austausch zu den zentralen Fragen der Branche: Welche Technologien setzen sich durch? Wo entstehen neue Partnerschaften? Und wie lassen sich Innovation und regulatorische Anforderungen sinnvoll zusammenbringen?

Dierk Plümer
+49 6201 9915 44
Dierk.Pluemer@SchlegelundPartner.de

Dr. Isabelle Symonds
+49 6201 9915 10
Isabelle.Symonds@SchlegelundPartner.de

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