Die IHK Pfalz lud kürzlich zu einer spannenden Veranstaltung zu Chancen deutscher Unternehmen in den ‚ASEAN-Staaten ein. Es wurden wertvolle Einblicke in die regionalen Märkte und ihre spezifischen Geschäftsgebaren vermittelt.
Die ASEAN-Region ist mit einem bilateralen Handelsvolumen zwischen Deutschland und Südostasien von knapp 80 Mrd. Euro (Stand 2024) ein dynamischer Wachstumsmarkt für deutsche Unternehmen, wobei Maschinen und Elektronik dominieren. Die wichtigsten der 10 ASEAN-Mitgliedstaaten – oft auch als „ASEAN-5″ bezeichnet – sind Indonesien, Thailand, Singapur, Malaysia und Vietnam. Zusammen erwirtschaften sie laut IHK-Angaben über 80–85 % des gesamten regionalen Bruttoinlandsprodukts (BIP).
ASEAN ist eine stark exportorientierte Wirtschaftsregion. Ausländische Unternehmen – so auch deutsche Unternehmen – die in der Region produzieren, sind dabei wesentliche Treiber. Deutschlands Außenhandel mit ASEAN ist vor allem durch den Import aus ASEAN geprägt.
Die ASEAN-Staaten bieten deutschen Unternehmen vielfältige Chancen, sollten jedoch nicht als homogener Block verstanden werden. ASEAN zeichnet sich nicht nur durch topographische und wirtschaftliche Unterschiede, sondern besonders auch durch eine sehr große ethnische und kulturelle Vielfalt aus. Die ethnisch-chinesische Bevölkerung, beispielsweise, hat einen Anteil an der Gesamtbevölkerung, der zwischen ca. 5 % (Indonesien) und über 20 % (Malaysia) schwankt. Ihre wirtschaftliche Bedeutung ist jedoch oft überproportional hoch und prägt insbesondere den privaten Wirtschaftssektor.
In der IHK-Veranstaltung daher darum, diese Märkte bereits in den ersten Schritten beim Aufbau von Wirtschaftsbeziehungen in ihren Unterschieden wahrzunehmen und potenzielle Geschäftspartner entsprechend zielgerichtet anzusprechen.
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