Das Jahr 2025 markiert einen Wendepunkt. Automatisierung und Robotik entwickeln sich dank KI-Autonomie und Rekordinvestitionen von Effizienzwerkzeugen zu strategischer Infrastruktur. Die Einführung in verschiedenen Branchen ist mit hoher Komplexität verbunden. Wie kann man mit dieser hohen Komplexität umgehen und sich auf Unsicherheiten vorbereiten?

Die globale Industrieautomation tritt in einen neuen Expansionszyklus ein. Laut dem aktuellen Positionspapier der International Federation of Robotics (IFR) haben die weltweiten Installationen von Industrierobotern im Jahr 2025 einen Rekordmarktwert von rund 16,7 Milliarden US-Dollar erreicht. Hingegen dazu verzeichnen professionelle Serviceroboter weiterhin ein zweistelliges Umsatzwachstum. Die Einführung beschleunigt sich weit über die traditionelle Automobil- und Elektronikfertigung hinaus und erstreckt sich nun auch auf die Bereiche Logistik, Gesundheitswesen, Bauwesen und intelligente Infrastruktur. Gleichzeitig halten humanoide Roboter Einzug in echte kommerzielle Pilotprojekte. Zusammengenommen deuten diese Signale auf einen strukturellen Wandel hin: Automatisierung ist nicht mehr nur ein Nischenwerkzeug zur Effizienzsteigerung, sondern ein zentraler Pfeiler der Industriestrategie in zahlreichen Branchen.

Die Triebkräfte hinter diesem Boom gehen über den demografischen Druck und den Arbeitskräftemangel hinaus, obwohl beide weiterhin bedeutende globale Herausforderungen darstellen. Unternehmen investieren zunehmend in Automatisierung, um messbare betriebliche Vorteile zu erzielen: Abfallreduzierung, höhere Qualitätskonsistenz und sicherere Arbeitsumgebungen. Roboter übernehmen repetitive und gefährliche Aufgaben, sodass sich menschliche Arbeitskräfte auf höherwertige Aufgaben konzentrieren können. Simultan werden so die Sicherheit am Arbeitsplatz und die Arbeitszufriedenheit verbessert. Aus wirtschaftlicher Sicht wird die Automatisierung heute als Resilienzstrategie angesehen, die die Produktivität vor Schwankungen auf dem Arbeitsmarkt schützt und gleichzeitig skalierbares Wachstum ermöglicht. Infolgedessen werden aufstrebende Branchen zu wichtigen Nachfragetreibern und bieten neue Möglichkeiten für Investitionen, Innovationen und branchenübergreifende Zusammenarbeit.

Mit Blick auf die Zukunft geht es bei der Ausweitung der Automatisierung nicht nur um den Einsatz von mehr Robotern, sondern auch um die Stärkung des umgebenden Ökosystems. Fortschrittliche Sensor- und Wahrnehmungstechnologien wie Lichtdetektion und -entfernungsmessung (LiDAR), maschinelles Sehen und 3D-Wahrnehmung werden zu unverzichtbaren Grundlagen für den autonomen Betrieb. Digitale Zwillingsplattformen ermöglichen es Unternehmen, Arbeitsabläufe vor dem physischen Einsatz zu simulieren und zu validieren. Hierdurch werden Risiken reduziert und die Implementierung beschleunigt. Gleichzeitig sorgen absichtsbasierte und menschenzentrierte KI-Frameworks dafür, dass Systeme einfacher zu integrieren und sicherer in der Fabrikhalle zu betreiben sind. Lieferanten, die interoperable, hochpräzise und leistungsstarke Komponenten für alle diese Ebenen liefern können, sind am besten positioniert, um vom globalen Wachstum zu profitieren. Strategische Partnerschaften, gemeinsame Entwicklungsprojekte und datengestützte Marktkenntnisse werden zunehmend über Wettbewerbsvorteile entscheiden. Wir laden zukunftsorientierte Komponentenhersteller und Lösungsanbieter ein, mit uns in Kontakt zu treten, um Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu erkunden, Fachwissen auszutauschen und gemeinsam die nächste Generation der Automatisierung zu entwickeln.

Sind Sie an weiteren Informationen interessiert?

Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung:

Xinglin Wang
+49 6201 9915 13
Xinglin.Wang@SchlegelundPartner.de

Ursula Hosselmann
+49 6201 9915 42
Ursula.Hosselmann@SchlegelundPartner.de

© Schlegel und Partner 2026

Diesen Beitrag teilen: